Ein Bild von mir

Kurzgeschichten
von Ayeda Alavie

Am Anfang ist alles weiß. Wie weißes Papier. Wie Neuschnee.
Dann wird allmählich alles zerknittert und zertreten.
Durch liederliche Worte und Schritte.

Eine Badewanne füllt sich mit dem salzigen Wasser des Kaspischen Meeres. YouTube-Videos versetzen uns mitten in die Demonstrationszüge der Grünen Revolution. Und ein Hocker beim Fotografen wird zum Drehpunkt einer Kindheit unter dem Kopftuch.

Ayeda Alavie schreibt in ihren Kurzgeschichten über den Ersten Golfkrieg und die islamische Revolution im Iran, erinnert sich an die Kindheit, spannt den Bogen zur aktuellen Situation im Iran und die Erlebnisse eines neuen Lebens in Deutschland. Immer wieder wird auch die Sprache selbst zum Thema: Als steter Begleiter durch Gedankenströme und Träume verbindet sie das Gestern und Heute.


»Eine junge Autorin aus dem Iran erzählt von ihrer Jugendzeit im Iran des gesellschaftlichen Umbruchs – poetisch, knapp, präzise erinnert und gar nicht blumig.«

Jury, Bayerns Beste Independent Bücher, 2020

»Es sind Texte, die das Kunststück vollbringen, Schwermütiges in federleichter Sprache zu erzählen.«

Yvonne Poppek, SZ, 21.1.2021

»Dieses beeindruckende Buch vermag es bei der Leserin und beim Leser eine starke Resonanz hervorzurufen und einen Nachklang, der lange anhält.«

Barbara von Wysocki, LiteraturInitiative Berlin, 2021